Alarmübung der Feuerwehr Hasselroth

Alarmübung der Feuerwehr Hasselroth

„Zimmerbrand - Menschenleben in Gefahr" war das Stichwort bei der gestrigen Alarmübung der Feuerwehr Hasselroth.

Um 18:45 h läutenden die Funkmeldeempfänger der Hasselrother Brandschützer, die mit der Drehleiter Freigericht und dem DRK Neuenhaßlau/Gondsroth in den Somborner Helgenweg alarmiert wurden. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Alessandro Schmidt, der die geheime Übung ausgearbeitet hatte, empfing mit einem Übungsbeobachterteam die Einsatzkräfte am völlig verrauchten Haus, in dem noch 3 Bewohner eingeschlossen waren. Unter der Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Stefan Hofmann und den Gruppenführern Frank Schmidt, Florian Schultheis und Rudolf Eisenbarth wurde ein Innenangriff unter Atemschutz mit drei Atemschutztrupps durchgeführt. Bei Nullsicht kämpften sich die Einsatzkräfte durch das Gebäude, auf der Suche nach einer vermissten Person im Erdgeschoss. Weiter wurde der „Brandherd“ lokalisiert. Eine Person wurde über die Freigerichter Drehleiter aus dem rauchigen Obergeschoss gerettet. Über den Balkon im Garten wurde ein Jugendlicher über tragbare Leitern gerettet. Die Einsatzleitung leitete eine umfangreiche Belüftung des Gebäudes ein, um eine Entrauchung und somit eine bessere Sicht herbeizuführen. Die Übung, an der ca. 35 Einsatzkräfte teilnahmen, war nach 70 Minuten beendet.

Nach einem kleinen Imbiss im Neuenhaßlauer Spritzenhaus fand eine Besprechung inklusive Feedbackrunde mit den einzelnen Einheiten statt.

Für die Verantwortlichen sind Übungen solcher Art extrem wichtig, um Abläufe, Herangehensweisen und die Zusammenarbeit der einzelnen Ortsteilfeuerwehren mit Nachbarorganisationen auf die Probe zu stellen und weiter zu intensiveren.

Bedanken möchten wir uns bei dem Eigentümer des Hauses, für die Möglichkeit eine sehr realitätsnahe Übung abhalten zu können, bei den Übungsbeobachtern Oliver Groß ( Gemeindebrandinspektor Großkrotzenburg), Tobias Kratz( 1. Stv. Gemeindebrandinspektor Gründau) und Timm Hofmann( Stv. Wehrführer Somborn), dem Vorbereitungsteam und den Beteiligten Jugendfeuerwehrmitgliedern, die filmreif die Hausbewohner spielten, den beteiligten Organisationen und der Leitstelle Main-Kinzig für die einwandfreie Begleitung der Alarmübung.

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