Waldbrand

Datum: 04.07.2019 
Alarmzeit: 16:17 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger 
Dauer: 2 Stunden 53 Minuten 
Art: Brände > F Wald 1 - Brand Wald/Wiese 
Einsatzort: Neuenhaßlau, Verlängerung Jahnstraße 
Einsatzleiter: Stv. Gemeindebrandinspektor 
Mannschaftsstärke: 50 
Fahrzeuge: ELW (HAS 1-11-1), KdoW (HAS 01/02), LF10 (HAS 2-43-1), LF8/6 (HAS 3-42-1), LF8/6 GG (HAS 1-42-1), GW (HAS 3-59-1), SW2000 (MKK 15-62-1), MTF (HAS 2-19-1), MTF (HAS 3-19-1) 
Weitere Kräfte: DRK Neuenhaßlau/Gondsroth, DRK Niedermittlau, Gelnhausen 2-24-1 (PTLF), Kreisbrandmeister West, Polizei Gelnhausen, Revierförster 


Einsatzbericht:

Am Donnerstagnachmittag um 16:17 Uhr wurden zunächst die Ortsteilwehren Neuenhaßlau und Gondsroth zu einer unklaren Rauchentwicklung in den Bereich Edelweißhütte (Gondsroth) alarmiert. Nachdem weitere Anrufe in der Zentralen Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises eingingen, verdichtete sich der Verdacht, dass sich der Einsatzort im Neuenhaßlauer Wald befindet. Der Einsatzleiter lies daraufhin die Ortsteilwehr Niedermittlau und das Tanklöschfahrzeug Gelnhausen-West nachalarmieren.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden einen 300qm großen Waldbrand vor, der in der Spitze eine Höhe von 3 Metern erreichte. Auf dieser Grundlage wurde das Einsatzstichwort erhöht und die Rufbereitschaft der Kreisbrandmeister West sowie das DRK Neuenhaßlau und das DRK Niedermittlau an die Einsatzstelle gerufen.
Durch das schnelle und effektive Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer ca. 2 Meter vor einem größeren Bereich mit verschiedensten Nadelbäumen gestoppt werden.
„Hätte das Feuer auf die Nadelbäume übergegriffen, wäre die Brandausbreitung und der Schaden wesentlich größer gewesen“, waren sich der Revierförster und die Einsatzleitung der Feuerwehr recht schnell einig.
Die 50 Einsatzkräfte konnten das Feuer nach ca. 30 Minuten löschen, bevor sich die Nachlöscharbeiten noch eine Stunde hinzogen. Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Einsatzes. Vorsorglich wurde er im Krankenhaus untersucht, welches er noch am Abend verlassen konnte.
Die Feuerwehr bittet eindringlich um umsichtiges Verhalten in Feldern und Wäldern. Aktuell herrscht hohe Waldbrandgefahr.
Herzlich allen Einsatzkräften, die immer zeitnah und mit vollem Einsatz und Engagement zur Stelle sind, um größeren Schaden zu verhindern. Ungefähr die Hälfte der beteiligten Einsatzkräfte haben heute ihre Arbeitsstellen früher verlassen, um im Einsatzgeschehen mitwirken zu können. Danke an alle Arbeitgeber, die unsere Mitglieder regelmäßig zu Einsätzen freistellen und so einen erheblichen Teil zur Sicherstellung des Brandschutzes beitragen.

Kommentare sind deaktiviert