Einsatzübung in Kindertagesstätte

Einsatzübung in Kindertagesstätte

Drei Trupps unter Atemschutz retten drei Personen aus verrauchtem Kita-Gebäude

Die Einsatzabteilung Neuenhaßlau probte heute nach ca. einjähriger durch die Corona-Pandemie bedingter Pause den Ernstfall im Atemschutzeinsatz.

Eingespielte Abläufe und effektive Handgriffe sind für einen erfolgreichen Einsatz unter Atemschutz unabdingbar. Diese konnten in den vergangenen Monate nur im Ernstfall unter Beweis gestellt werden. Ein Grund warum die Ausbildung bereits wenige Tage nach Freigabe direkt aufgenommen wurde.

Die angenommene Lage stellte sich wie folgt dar:

Ein Brand in der Küche im U3-Bereich der Kita hat eine Verrauchung des gesamten Gebäudeabschnitts zur Folge. Drei Personen werden vermisst und werden im Brandbereich vermutet.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurden umgehend zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt.  Nachdem ein Rauchvorhang gesetzt wurde, der eine Rauchfreiheit der restlichen Zimmer gewährleistet, wurde mit der Personensuche begonnen.

Ein mitgeführtes Hohlstrahlrohr an einem sogenannten Schlauch-Loop wurde zwischenzeitlich zur Brandbekämpfung an der Küchenzeile verwendet, bevor die Suche nach den Vermissten unter dichtem Rauch umgehend fortgeführt wurde.

Insgesamt waren durch den Einsatzleiter sechs Einsatzkräfte mit der Personensuche beauftragt, die die vermissten Personen schließlich nach kurzer Zeit auffinden und in Freie bringen konnten.

Um sich der Belastungsgrenze noch weiter zu nähern, schickten die Ausbilder die Atemschutztrupps im Anschluss noch in einen Hindernislauf.

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