Die Meddeler Feuerflöhe im Ersten Hessischen Jugendwaldheim – Wir besuchen die Wasserwerkstatt

Die Meddeler Feuerflöhe im Ersten Hessischen Jugendwaldheim - Wir besuchen die Wasserwerkstatt

Begrüßt wurden die aus 12 kleinen Flöhen bestehende Gruppe vollzählig und pünktlich, bei bestem Wetter durch den Leiter des Jugendwaldheims und zertifizierten Waldpädagogen Florian Szczodrowski.

Dann ging es auch gleich richtig los. Zu Beginn gab es eine kurze Einführung in den natürlichen Wasserkreislauf anhand einer Demonstration mit der Gießkanne - was passiert wenn der Regen auf die Erde fällt. Danach ging es nahtlos weiter und die ganze Gruppe startete in Richtung Birkigsbach am westlichen Rand des Mühlwaldes um dort die Wasserbewohner kennenzulernen.

Kurz nach dem Aufbruch gesellte sich noch unser Bürgermeister Matthias Pfeifer zur Gruppe dazu und begleitete uns etwa 90 Minuten. Er war sichtlich erfreut, mit welcher Begeisterung die Kinder bei der Sache waren. An dieser Stelle einmal ein herzlichen Dankeschön an ihn und sein gesamtes Team im Rathaus für die immer wieder tolle Unterstütung seitens der Gemeinde.

Am Bach angekommen, schön versteckt und nur über einen Trampelpfad zu erreichen, erklärte Herr Szczodrowski, wie die Lebewesen im Gewässer zu finden sind und verteilte die Arbeitsutensilien. Es gab kleine Auffangwannen und Siebe um Material und Wasser aus dem Bach an Land zu bringen und dort zu untersuchen sowie Becherlupen um die Tiere besser beobachten und bestimmen zu können. Mit Feuereifer machten sich unsere Flöhe ans Werk . Hier blieb zum Schluss keine Hose trocken und die Kinder konnten von Bachflohkrebsen bis hin zu Wasserskorpionen viele verschiedene Tiere finden und anhand mitgebrachter Bestimmungstafeln herausfinden, was es ist.

Nach der anstrengenden Forschertätigkeit und anschließendem Trockenlegen konnten sich Eltern und Feuerflöhe noch bei einer Bratwurst und kühlen Getränken stärken und über das Erlebte austauschen. Wir bedanken uns beim Meddeler Bäcker für die Brötchenspende sowie beim Feuerwehrverein für die Übernahme der restlichen Kosten. Nicht zu vergessen danken wir auch noch einem anonymen Spender - wir haben beim Aufräumen noch einen gut versteckten Geldschein finden dürfen

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