24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag und ein großer Dank an die Spender

24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag und ein großer Dank an die Spender

Am Samstag den 09.10. um 13:00 Uhr hieß es im Hasselrother Ortsteil Niedermittlau antreten zur Wachübernahme für die fünf Jugendlichen der Jugendfeuerwehr. Mit ihrem Jugendfeuerwehrwart Arkavin Soulbary und den Betreuern Natascha Hellmuth, Ralf Schneider und Rene Schneider starteten sie in eine aufregende 24-Stunden-Schicht bei der Feuerwehr.

Auf dem Programm standen viele Dinge, wie Ausbildungen, Kameradschaft und natürlich das Abarbeiten verschiedenster Einsatzlagen. Natürlich waren diese Einsatzlagen nur gestellt, trotzdem versuchten wir diese so realistisch wie möglich zu gestalten.

Nach Überprüfung der Fahrzeuge ging es auch gleich los zum ersten Einsatz, es galt einen umgestürzten Baum vom Dach einer kleinen Hütte zu beseitigen, da war natürlich Muskelkraft und Teamwork gefragt.

Auf dem Rückweg bekamen wir über Funk einen Folgeeinsatz, eine Tierrettung. Eine Katze verirrte sich in der Kanalisation und musste aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Nach den ersten beiden Einsätzen wartete jetzt im Feuerwehrhaus ein großes Stück Kuchen für jeden von uns.

Nach der kleinen Stärkung, wurden nochmal Einsatzgrundsätze zum Thema FwDV3, Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz durchgenommen, das in Verbindung mit dem Thema Gefahrgut.

Kurz vorm Abendessen ein Großeinsatz, zu dem auch die beiden anderen Jugendfeuerwehren Gondsroth und Neuenhasslau dazu alarmiert wurden.

Das Einsatzstichwort lautete: "Gefahrguteinsatz mit verletzen Personen", schon von weiten wurde gelber Rauch gesichtet, was nichts Gutes vermuten ließ. Nach der Erkundung wurde festgestellt, dass es sich um einen PKW handelte, aus dem eine unbekannte Flüssigkeit auslief und bei dem zu allem Überfluss zwei Personen, in Form Übungspuppen, am Boden lagen.

Es wurde weiträumig abgesichert, die Personen schnellstmöglich gerettet, der Brandschutz sichergestellt und die Flüssigkeiten aufgenommen. Der Gerätewagen aus Niedermittlau leuchtete die gesamte Einsatzstelle mittels Power-Moon aus.

Bei dieser aufregenden und zugleich nicht alltäglichen Einsatzlage, war der Hasselrother Bürgermeister Matthias Pfeifer anwesend, der nicht schlecht staunte was die Jugendlichen schon im Alter zwischen 10-17Jahren abgeliefert haben. Als Anerkennung gab es für alle Schaumküsse, die unser Bürgermeister mitbrachte.

Nach diesem Einsatz wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt und dann ging es schnellstens zum Abendessen, nach so viel Arbeit hatten die Kinder sich ihr Schnitzel mit Pommes verdient.

Als gerade alle eingeschlafen waren klingelte der Funkmeldeempfänger und wir düsten zum nächsten Einsatz, eine vermisste Person im Wald, diese wurde mittels Wärmebildkamera schnell gefunden. Danach ging es ab ins Bett, denn man wusste ja nicht was noch kommt.

Die Nacht verlief ruhig, bis wir um 5:45 Uhr wieder ran mussten, diesmal brannte ein großer Haufen Unrat in der Nähe der Friedrich-Hofacker-Halle. Schnell wurde die Wasserversorgung aufgebaut und der Löschangriff vorbereitet, um den Brand schnell zu löschen. Fast zwei Stunden später hieß es "Frühstück", trotz müder Augen ließen wir uns das Frühstück schmecken.

Großer Dank an unsere Spender

Ein großer Programmpunkt des Wochenendes war eine Schauübung, bei der die Eltern eingeladen waren, um zu schauen, was ihre Kinder leisteten. Aber nicht nur die Eltern waren anwesend, auch die Familie Gabor aus Niedermittlau war bei uns. Sie spendeten einen Geldbetrag für die Arbeit unserer Jugendfeuerwehr aus Niedermittlau. Es wurden Dinge beschafft, wie vier Atemschutzattrappen, vier kleine Funkgeräte, zwei Feuerwehräxte und Ausbildungsmaterialien für den Winter.

Bei dieser Schauübung wollten wir zeigen, wie wir damit üben und wie vorteilhaft wir die Jugendfeuerwehr auf die Übernahme in die Einsatzabteilung vorbereiten können. Im Anschluss an die Schauübung bedankte sich die Jugendfeuerwehr mit einer Einladung zum Grillen bei Familie Gabor. Nicht vergessen dürfen wir die Familie Trostel und die Landfrauen aus Niedermittlau, die ebenfalls einen Geldbetrag für die Jugendfeuerwehr am Standort in Niedermittlau spendeten, aber leider verhindert waren.

Anwesend war auch der stv. Gemeindebrandinspektor Alessandro Schmidt, der begeistert über die abgehaltene Übung war und zeigte sich stolz über die Jugendfeuerwehr aus Niedermittlau. Die die Wehrführung und der Jugendfeuerwehrwart aus Niedermittlau fanden Worte des Dankes und das diese Spenden nicht selbstverständlich seien. Danke!

Ein großes Dankeschön, gilt zum einen auch Cornelia Schneider, die sich zum einen bereit erklärt hatte, bei den Übungen mitzuwirken, um diese so realistisch wie möglich zu gestalten und zum anderen Natascha Hellmuth, die zusammen mit Cornelia eine absolut vorzügliche Versorgung über das gesamte Wochenende auftischte.

Die Betreuer und die Kinder waren sich zum Dienstschluss am Sonntag um 13 Uhr einig, dass es zwar anstrengend war, aber es sehr sehr großen Spaß gemacht hat!

Die gesamte Veranstaltung lief unter den geltenden Corona-Regeln ab.

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