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Am Freitag den 13.04.2018 ist Rauchmeldertag

Freitag der 13. könnte ihr Glückstag sein – Unter diesem Motto steht am kommenden Freitag der deutschlandweite Rauchmeldertag. Ein wichtiges Thema – für Alle von uns!

In Deutschland kommt es fast jede Minute zu einem Wohnungsbrand. Die meisten davon nachts; die gefährlichen geruchslosen Brandgase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid werden nicht wahrgenommen. Leider verunglückt dabei täglich mindestens ein Mensch tödlich. Jährlich sterben deswegen rund 400 Menschen durch Brände.

Rauchmelder reagieren auf Rauchentwicklung und warnen mit lautem Signal.

Sie machen uns schnell aufmerksam, sodass wir noch genügend Zeit haben um uns in Sicherheit zu bringen und um die Feuerwehr zu verständigen. Die Feuerwehr, die grundsätzlich immer gegen die Zeit arbeitet, kann so wesentlich früher Lösch- bzw. Rettungsmaßnahmen einleiten. Meist ist so der entstehende Sachschaden wesentlich geringer. Die Überlebenschancen betroffener Menschen dagegen deutlich höher.

Aus diesem Grund besteht auch in allen 16 Bundesländern eine Rauchmelderpflicht. Um das Bewusstsein für die kleinen Lebensretter in der Bevölkerung zu stärken, wird regelmäßig der Rauchmeldertag veranstaltet.

Auch in Hasselroth haben Rauchwarnmelder bereits einigen Schaden abwenden können.

Prüfen Sie Ihre Rauchmelder regelmäßig auf Funktionalität und tauschen Sie ihn alle 10 Jahre; denn nur ein funktionstüchtiger Rauchmelder rettet wirklich Leben.

Bei Fragen rund um das Thema Rauchmelder und wo man Sie am Besten vorfinden sollte, können Sie sich gerne an Ihre örtliche Feuerwehr wenden.

Freuen Sie sich über das gute Gefühl, etwas für die Sicherheit in Ihrem Zuhause getan zu haben.

Machen Sie Freitag den 13. zu Ihrem persönlichen Glückstag.

FÜR MICH – FÜR DICH – FÜR ALLE!

Ihre Feuerwehr Hasselroth.

Hier klicken für mehr Informationenn zum Thema Rauchmelder!

Niederländische Feuerwehr zu Besuch in Gondsroth

Viele Jahre besuchte eine niederländische Feuerwehr den internationalen Feuerwehrwettkampf in Gondsroth. Karfreitag drehte die Truppe mit ihrem neuen Löschfahrzeug eine Runde und kam zu einer kurzen Stippvisite vorbei.

Jedem Besucher vom internationalen Feuerwehrwettkampf sind sicher noch die Wohnwagen der niederländischen Feuerwehrkollegen in Erinnerung, die immer über die Festtage zu einer Wagenburg aufgebaut waren. Die Freunde aus Oosterland waren über Jahre fester Bestandteil der länderübergreifenden Feuerwehrkameradschaft am Dorffest in Gondsroth. Doch auch nach Ende des Gondsrother Wettkampfes wird die Freundschaft mit Telefonaten und Mails aufrechterhalten.

Dennoch etwas ungewöhnlich war nun die Ankündigung der niederländischen Feuerwehrkollegen mit ihrem neuen Löschfahrzeug eine Ausbildung- und Bewegungsfahrt unternehmen zu wollen. Der neue 12-Tonner müsse eingefahren und die Fahrer mit dem Fahrzeug vertraut gemacht werden, da wäre es nur naheliegend die Freunde in Gondsroth wieder einmal zu besuchen. Selbstverständlich wurde aus eine freundliche Aufnahme zugesichert und die Planungen zur Reise konnten aufgenommen werden. Zunächst wurde Donnerstagabend in Cochem an der Mosel übernachtet, während es am zweiten Tag weiter nach Gondsroth ging. Nach herzlichem Empfang beim Ehrenwehrführer Alberto Müller zu Hause und ausgiebiger Begutachtung des neuen Fahrzeugs, ging es zum Fototermin ans Feuerwehrhaus. Nur zu gerne hätten die Gondsrother ihr fast 25 Jahre altes Fahrzeug gegen das neue getauscht, aber da gab es lautstarken Protest. Trotzdem hatte man anschließend einen stimmungsvollen Abend beim Italiener in der Bahnhofsiedlung, bevor man die neun Feuerwehrmänner aus den Niederlanden zu ihrer Unterkunft in Horbach brachte. Am späten Samstagmorgen ging es auf die etwas mehr als 500 km weite Heimreise. Für die offizielle Übergabe des Fahrzeugs ist nun ein Gegenbesuch geplant.

Oosterland ist ein Dorf mit etwa 2500 Einwohnern, nur wenige Minuten von der Nordsee entfernt und gehört zur Provinz Zeeland. Diese ist in den südwestlichen Niederlanden gelegen und besteht aus einer Reihe von Inseln, Halbinseln und einem Stück Festland an der Grenze zu Belgien.

Foto: Niederländisch-deutsches Gruppenbild vor den Löschfahrzeugen von Gondsroth und Oosterland

Jugendsammelwoche 2018

Am 16. März hat die Jugendsammelwoche 2018 begonnen. Die Jugendsammelwoche ist seit fast 70 Jahren ein Gemeinschaftsprojekt der sammelnden Gruppen mit den Jugendämtern und dem Hessischen Jugendring. Diese geht noch bis zum 26. März. Auch die Jugendfeuerwer Niedermittlau nimmt daran teil und sammelt Spenden. Die Hälfte der Spenden darf die Jugendfeuerwehr für ihre Arbeit behalten. Der andere Teil geht an das Jugendamt und den Hessischen Jugendring. Dieser bezuschusst damit alle Jugendorganisationen bei besonderen Aktivitäten und Veranstaltungen.

Die Floriansjünger sind an ihrer blauen Uniform erkenntlich. Außerdem haben Sie Ausweise dabei, die von der Gemeinde gestempelt sind.

Wir würden uns freuen wenn Sie die Jugendarbeit durch eine kleine Spende unterstützen. Die Jugendfeuerwehr Niedermittlau bedankt sich schon jetzt für Ihre Unterstützung.

Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr Niedermittlau

In der dritten Klasse der Auwiesenschule wird zurzeit das Thema Feuerwehr im Unterricht behandelt. Was liegt da näher, als der Feuerwehr im Ort einen Besuch abzustatten um sich live alles erklären zu lassen. Die Feuerwehrmänner und –frauen wurden mit allen Fragen gelöchert, die nach dem Unterricht in der Schule noch offen waren.

Los ging es zuerst mit der Begrüßung und einem gemeinsamen Frühstück im Unterrichtsraum im Feuerwehrhaus. Nachdem alle gestärkt waren, wurde den Kindern die Struktur der Feuerwehr näher gebracht. Die Feuerwehr besteht aus mehreren Abteilungen. Alle Mitglieder üben ihren Dienst freiwillig und neben dem eigentlichen Beruf aus. Danach wurden die Kinder einmal durch das gesamte Gebäude geführt und bekamen die einzelnen Räumlichkeiten erklärt.

Einen großen Teil nahm die Präsentation der Schutzkleidung und des Atemschutzgerätes ein. Diesen Teil hatten die Kinder bereits in der Schule zusammen erarbeitet und wollten das ganze jetzt natürlich hautnah erleben.

Neben dem Anprobieren der Feuerschutzkleidung durfte sich, wer wollte, auch eine Atemschutzmaske vor das Gesicht halten, um einmal das Gefühl eines Atemschutzgeräteträgers nachzuempfinden. In der Fahrzeughalle wurde das hydraulische Rettungsgerät an einem Schrott-PKW vorgeführt. Zum Abschluss gab es noch Vorführungen eines Spraydosenzerknalls und einer Fettexplosion.

Die Schulkinder waren von dem Tag bei der Feuerwehr begeistert.